DeutschEnglishISDP Interregionale Schule für EntwicklungspraktikerInnen

Schule

Über die Schule

Unsere Schule ist eine Institution der Erwachsenenbildung: Erwachsenenbildung bedeutet selbstverantwortliches Lernen. Teilnehmende entscheiden selber, welche Kompetenzen für sie relevant sind und wie und in welchem Umfang sie diese erlernen wollen und tragen zu einem förderlichen Lernklima bei und können – in Absprache mit der/dem Modulverantwortlichen – inhaltliche Verantwortung übernehmen.

Unsere Lernveranstaltungen stehen grundsätzlich jedem interessierten Menschen offen. Die Ausbildung ist jedoch auf Erwachsene (ab ca. 21) ausgerichtet.

Die Lerninhalte

… richten sich an einem ganzheitlichen Menschenbild und Lebensverständnis aus – vorzugsweise an der Anthroposophie Dr. Rudolf Steiners.

… sind der Umsetzung verpflichtet und entsprechend praxisbezogen und handlungsorientiert

… sind lösungsorientiert d.h. bauen auf positiven Erfahrungen auf und

… sind einfach zugänglich d.h. brauchen kein Vorwissen

… werden kontinuierlich von der Schulleitung sowohl auf inhaltliche Relevanz wie auch auf didaktische Kompetenz überprüft

Die Lernform: Der Lehrgang ist modular aufgebaut. Jedes Modul ist eine in sich abgeschlossene Einheit. Die Module haben unterschiedliche, den Inhalten und Lehransprüchen angepassten zeitlichen Umfang. Die lehrgangsrelevanten Module sind entsprechend gekennzeichnet. Die Anzahl Teilnehmender ist beschränkt. Absolventen*innen eines Lehrgangs haben Vorrang. (Weitere Informationen unter Modulen)

Die Akkreditierung: Die Schule erteilt für jedes vollständig abgeschlossene Modul eine entsprechende Bestätigung. Ein vollständig abgeschlossener Lehrgang führt zum Diplom für diplomierte/r Entwicklungspraktiker*in.

Formale Akkreditierungen führen rasch zu einer Verteuerung der Lehrgänge ohne dabei zwangsläufig eine Verbesserung der Qualität zur Folge zu haben ohne unsere Ziele der Förderung praktischer Kompetenzen hinreichend zu unterstützen. Trotzdem werden mögliche offizielle Akkreditierung einzelner Module resp. des Lehrgangs periodisch überprüft.

Die Aufnahmekriterien: Über eine Aufnahme in einen Lehrgang entscheidet die Schule. Formale Anforderungen sind nicht erforderlich. Die Schulleitung entscheidet auf Grund einer Bewerbung “sur dossier” über eine Aufnahme. Über die Aufnahme in Module (ohne Ausbildungsanspruch) entscheiden die Schulleitung und Modulverantwortlichen gemeinsam. 

Für den Lehrgang zum/zur diplomierten Entwicklungspraktiker*in sind neben Interesse grundsätzlich folgende Punkte relevant:

  1. a) die Möglichkeit, sich in einer Gemeinschaft zu engagieren,
  2. b) eine sinnvolle Initiative oder ein nachvollziehbares Projekt und
  3. c) Lebenserfahrungen, die als Grundlage dienen.

Vorzugsweise wird von Interessierten für den Lehrgang erwartet, dass sie in einer Gemeinschaft verankert und in Gemeinwesenentwicklung eingebunden sind. Eine Möglichkeit einer solchen Verankerung wäre ein Mandat einer Gemeinschaft. Solche Mandate werden dann offizieller Bestandteil des Lehrgangs.

Die Bewerbungen sowohl für den Lehrgang als auch für die Module erfolgen schriftlich an:

Die Finanzierung

ISDP ist eine freie Bildungsinstitution und finanziert sich durch Modulbeiträge der Teilnehmenden, Bildungsgutscheine (Spenden an Fonds ConVive Vermerk: ‘Ausbildungsbeitrag’), ungebundene Spenden an den Fonds ConVive und Crowd-Funding.

Die Modulkosten hängen vom Modulumfang, der Durchführungsart und dem Durchführungsort ab und werden jeweils im Modulbeschrieb kommuniziert.

Gemeinwesen (z.B. Quartiere, Kommunen, Gemeinschaften, Regionen) können ISDP ein Mandat erteilen (einen bezahlten Auftrag). Ein solches Mandat wird als Teil eines Lehrgangs umgesetzt.

Die Finanzierung von Modulen, Projekten, Mandaten oder zur Förderung von Teilnehmenden kann zudem durch die Inanspruchnahme regionaler, nationaler oder internationaler Finanzierungsquellen angegangen werden, immer aber unter Berücksichtigung der bildungsgemässen Freiheit.

Spenden können gerichtet werden an den Fonds ConVive mit dem Vermerk ‚ISDP’.